Myn Wy von den Alpen zu den Anden
Aus Weinbruderschaft
"Myn Wy" von den Alpen zu den Anden - ein Thema für Magister & Gesellen
An Magister und Gesellen
"Myn Wy" ist das Thema dieser ersten Zusammenkunft im neuen Jahr. Neun Mitglieder des Konvents wollen Ihnen jene Weine präsentieren, die sie mit besonderer Freude geniessen. Und warum sie das tun, werden sie Ihnen gerne sagen. Also keine Vergleichsdegustation an der die Weine gemessen, gewogen und gepunktet werden. Wein ist nicht einfach "Farbe und Klarheit, Bouquet, Eleganz oder Vollmundigkeit und Abgang". Noch weniger "Alkohol, Säure, Tannin, Glycerin und eventuell Restzucker". Es gibt Weine, die bei aller Perfektion (19 Punkte!) einen einfach gleichgültig lassen. Und wieder andere, die von einer wohlwollenden Jury das Adjektiv "korrekt" gerade noch bekämen, uns aber wegen ihrer einfachen, herzhaften Art gefallen und zusagen. Myn Wy kann also jener Wein sein, den man jeden Tag auf dem Tisch hat und mit viel Freude trinkt, oder jener Tropfen, den man hervor holt wenn man sich ein Freudeli machen will. Vielleicht ist es auch der Wein, der liebe Erinnerungen weckt oder mit einem besonderen Ereignis verbunden bleibt. Ist es nicht schöner über das Erlebnis der erinnerung zu plaudern, als über die Bouquetstoffe zu diskutieren, derweil der Wein sich im Glas in aller Ruhe entfalten kann?
Dies wäre die anderen Art dem Wein näher zu kommen! Wir wünschen allen, Ihnen und den Referenten einen genussreichen Abend!
Euer Ehrenstubenmeister (und Initiant dieser aussergewöhnlichen Degustation)
William Gernet
Referenten: Die acht Mitglieder des Konvents präsentieren ihre Weine. "Für einmal wollen wir nicht punkten, sondern über Wein plaudern" spricht der Konventsherr Erwin Hofer.
Der Stubenrat freut sich auf Ihre Teilnahme!
Rückblick
Sehr eindrücklich und kompetent hat William Gernet durch den interessanten, lehr- und abwechslungsreichen Abend geführt. Es war ein Genuss besonderer Güte! Wie in der Einladung vermerkt, stammte die Idee der Gestaltung dieses Abends vom Ehrenstubenmeister selbst. So sprach er denn in seinen einleitenden Worten:
"Heute möchte ich wieder einmal den Wein und vorallem sein "Drum-Herum" von einer anderen Seite sehen. Bei dieser Degustation werden nicht in erster Linie Farbton, Bouquet-Stoffe, Gehalt und Gesamt-Eindruck der einzelnen Weine ausschlaggebend sein, sondern jedes Mitglied des Konvents präsentiert einen oder mehrere seiner Lieblingsweine. Jede(r) erzählt auch wie er oder sie zum Lieblingswein gekommen ist. Hier wird nicht der Wein "begutachtet" und "bewertet". Es werden keine kritischen Massstäbe gesetzt, wir werden den Ausführungen der einzelnen Referenten zuhören und uns an den Geschichten und Ausführungen erfreuen. Die präsentierten Weine stehen im Raum und können verglichen werden. Wir werden über die Weine plaudern und uns an ihnen erfreuen. Wir werden jedoch nicht werten und urteilen - nein heute geht es schlechthin um ein anderes Ziel: die Freude am Wein!"
Aus der nachfolgenden Liste können mehr Details erfahren werden:
| Referent(in)
| präsentierte Weine | Jahrgang
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| Goldwändler Sandwy, Räuschling Eigenkelteri P. Gernet, Baden | 1998
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| Wiler Stäckerösseler Elbling R. & B. Bachmann, Wil am Rebberg | 1999
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| Pierreafeu Capsule d'Or Provins Valais | 1999
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| Picpoul de Pinet, Carte Noire, AOC Cave de l'Ormarine SA, Pinet | 1999
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| Humagne Blanche V. Favre, Chamoson | 1996
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| Humagne Rouge M. Zufferey, Murat s/S | 1997
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| Moulin-à-Vent Moillard, Nuits-St.Georges | 1996
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| Maienfelder Pinot Noir R. Wullschleger, Maienfeld | 1997
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| Vacqueyras, Château des Roques, AOC S.C.E.A. Château des Roques, Vacqueyras | 1998
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| Sassella, Valtellina superiore Mascioni & Zala, Campascio | 1994
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| Malbec, Orig. Luja de Cujo Weinert, Mendoza | 1995
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| Muscat de Lunel, Clos Bellevue, AOC Domaine F. Lacoste, Lunel | 1996
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Natürlich erfuhren wir äusserst interessante Einzelheiten und Begebenheiten, die die Beziehung zum Lieblingswein erklärten. Dabei wurden auch Herkunft, Rebsorten und Winzer erwähnt, die Vorzüge der Weine präsentiert, technische Details erläutert und Hilfen angeboten welcher Wein zu welchem Essen passt.
Lebhafte Diskussionen entstanden - die Weine waren alle von sehr hoher Qualität und den beteiligten Magister & Gesellen wurde ein Abend geboten, der sich sehen lassen konnte! William Gernet hat sich damit einen kleinen Geburtstagwunsch zu seinem 85. selber erfüllt, er hat nochmals eine Degustation geleitet und damit sich und alle Anwesenden reich beschenkt und vorallem die Freude am Wein in den Mittelpunkt gesetzt! Dies ist ihm vortrefflich gelungen. Wir wünschen uns, dass noch viele ähnliche Veranstaltungen folgen.








